Nichts kann existieren ohne Ordnung.
Nichts kann entstehen ohne Chaos.
Albert Einstein

 
 

Isabell Dierkes


Meine Vision:

Ich lebe in einer Welt mit Menschen, die ihre Kraft einsetzen, um schaffend aufzubauen, damit ihre Werke zu Fülle und Schönheit für uns alle führen.
 

Meine Mission:

Im Bewusstsein meiner Kraft und meiner Grenzen lehre ich Menschen, ihre eigene Kraft und Schönheit zu entdecken, um sie zusammen mit anderen zu gebrauchen - eingebunden in eine weltweit unterstützende Kreisstruktur.
 

Meine Erfahrungen:

Als Tochter einer Schweizerin und eines Deutschen in den Hochalpen geboren und bald darauf ins liebliche Weserbergland verpflanzt, durfte ich mich schon früh an die Kultur des „Sowohl ... als auch...“ gewöhnen. Ich war eben sowohl Schweizerin als auch Deutsche. Mich faszinierte bereits als Kind die Sichtweise „der anderen“ - wohl wissend, dass die Welt nicht nur aus einer Perspektive besteht. Das machte mich zuweilen sehr neugierig, zum Beispiel bei Spielen mit Gewinnern und Verlierern...
 
… Mein kleiner Bruder war vielleicht fünf Jahre alt, als er einen wunderschönen Lederfußball zum Geburtstag geschenkt bekam, und alle Kinder der Straße freuten sich, als er damit auf dem Spielplatz auftauchte. Immer wenn beim Spiel die gegnerische Mannschaft aber ein Tor schoss, klammerte mein Bruder sich wutentbrannt an seinen Ball und behauptete, es wäre schließlich seiner. Keiner durfte mehr mitspielen.
Ich erinnere mich, dass mich das schon im Alter von sieben Jahren nachdenklich machte.
 
Während des Studiums der Volkswirtschaftslehre wurde ich wieder neugierig, wollte man mir als junger Studentin doch weismachen, wir seien lediglich als Einzelwesen auf dem Markt unterwegs und sorgten gleichzeitig für das Allgemeinwohl, indem wir unseren eigenen Gewinn maximieren sollten. Das wollte mir überhaupt nicht einleuchten.
 
Als junge Mutter hörte ich dann mehr als einmal so oder so ähnlich „Warum treibt ihr nur so einen Aufwand mit euren Kindern? Kinder müssen gehorchen!“, wenn wir Familienkonferenzen abhielten und mir gegenseitiges Zuhören wichtig war.
 
Inzwischen sind meine ehemaligen Kritiker verstummt angesichts unserer Kinder, die sich zu freundlichen, entgegenkommenden und erfolgreichen jungen Erwachsenen entwickelt haben.
Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich mittlerweile mit verschiedenen Theorien über die Entwicklung von Wohlfahrt. Es ist unübersehbar geworden, dass Adam Smith häufig fehlinterpretiert wurde und darüber hinaus einer Revision bedarf.
Allein dem Fußballspielen kann ich trotz der Übung mit meinem Bruder und drei Söhnen noch immer nicht die reine Freude abgewinnen - aber ich weiß, wenn die Verbindung stimmt, dann kann sogar das „Verlieren“ Spaß machen.
 

Vita

Isabell Dierkes
Jahrgang 1964
drei Söhne (Jahrgang 1985, 1990,1993)
eine Tochter (Jahrgang 1996)
 

Stationen:

 
1983 -1985
Berufsausbildung im Garten- und Landschaftsbau
 
1985 – 1989
Studium der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität/Gesamthochschule Paderborn und
an der Universität Bielefeld
 
1990 – 2003
Vollzeitmutter
 
2003 – 2007
Ausbildung zur Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg bei verschiedenen Trainern;

 
2006 – 2010
Ausbildung zur Expertin für Soziokratie

 
seit 2008

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